Schübeler Jets - Vector




Technische Daten
Spannweite 1158 mm
Länge 1103 mm
Masse ca 2590 g
Triebwerk DS-51-FAN 3ph
Akku 18 x Sanyo RC 2400
Geschwindigkeit ca 240 km/h

Viel über den Vector zu schreiben hiesse Eulen nach Athen zu tragen. Wer auf den einschlägigen Elektroflug- bzw Elektroimpeller Treffen war, weiß was dieser Sportjet leistet.
Als ich den Bausatz von Daniel Schübeler erhielt, war ich natürlich gespannt bis zum Umfallen was ich da erhalten hatte. Mit wenig Worten kann ich nur sagen: Den bis dato vollständigsten Bausatz den ich jemals gesehen hatte.
Ich hatte die Pro Ausführung erhalten, die bis zur letzten Schraube (inklusive Anlenkungsteilen) vollständig ist.
Das einzige was mein Modellbauhändler mir noch beschaffen mußte, waren zwei Servos, da ich den Antriebsstrang schon in meiner F-16 verwendet hatte.

Der Bau ging (bis auf die Tragflächen, die leider noch von einem Zulieferer stammten und an manchen Stellen mehr als 1,5 mm zu dünn waren) sehr schnell von statten, und machte mir persönlich sehr viel Spaß, da die Teile sehr weit vorbereitet waren und genial zusammenpassten.
Zu den Tragflächen sowie den restlichen Zulieferteilen ist zu sagen das jetzt
alle Teile im Hause Schübeler hergestellt werden, und nun auch den verwöhntesten Qualitätsansprüchen gerecht werden dürften.
Zur Lackierung ist nur kurzes zu sagen. Wie das Teil fertig aussieht ist auf dem Bild zu sehen. Die Kommentare reichten von: "Geil, Alter!!!" bis zu "Naja, einen Vorteil hat das Ding: Das ist so häßlich, das klaut dir keiner!" Tja, mir gefällts eben :D

Jetzt rückte auch der Tag des Einfliegens näher. Aus Erfahrung (Kenner wissen was hier gemeint ist, daher möchte ich diese Peinlichkeit nicht weiter erläutern ;) ) wußte ich das der Vector einen enormen Gleitwinkel bei der Landung zeigt. Das Modell lag nun vollgeladen und startbereit auf seiner Rampe. Der Gummi war gespannt und nach einem letzte Rudercheck gab ich das Modell frei. Was nun folgte lässt sich nur mit einem Wort umschreiben: Irgendwie cool! (naja das warn zwei Worte, aber wurscht). Nach dem Start flog das Modell auf Anhieb geradeaus und ich zog leicht am Höhenruder um etwas Höhe zu gewinnen. Mmmh ich zog wohl irgendwie doch etwas mehr, denn es ging nach der Startphase mit ca 70° in den Himmel :). Die erste Halbe Rolle, ein Abschwung... einmal tief übern Platz nageln, und dann austrimmen. Jaja ich weiss, das macht man normalerweise andersrum, aber bitte: Warum soll ich denn trimmen, wenns schon geradeaus geht? :)
Den Gleiteinkel noch im Hinterkopf gings nach ein wenig rumtoben zur Landung, die hervorragend gelang. Mittlerweile habe ich mit dem Modell an die 30 Flüge gemacht, und es macht jedes Mal mehr Spaß den Vector durch die Luft zu bewegen.

Fazit: Wer einen Jet sucht, der gleichermassen Einsteiger und Fortgeschrittene Piloten zufriedenstellt, ist mit dem Vector auf jeden Fall gut beraten. Mit 12 Zellen ist ein sicherer Einstieg in die Elektrojet Welt möglich, und wers heisser mag: Ich weiss das in den Flieger 30 2/3 Sub-C Zellen reinpassen *grins*



Stand: 26.07.2007
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